Archiv für den Monat: Dezember 2014

drumhairum

Stilblüten des Alltags #1

Seinen Namen kann man sich ja bekanntlich nicht selbst aussuchen. Man muss sich mit dem Namen begnügen, den i.d.R. die Eltern für einen gewählt haben. Anders bei Firmennamen. Hier herrscht so gut wie freie Namenswahl. Mein Eindruck ist, dass vor allem Inhaber von Friseursalons besonders kreativ (oder sollte ich eher „originell“ sagen?) bei der Namensfindung vorgehen.

Friseursalon Drumhairum Bielefeld, Foto: Katja Rosenbohm

Friseursalon Drumhairum Bielefeld, Foto: Katja Rosenbohm

PS: Der Laden sieht übrigens sehr nett aus. Ein-ladend, im wahrsten Sinne des Wortes. Wer also mal am neuen Bahnhofsviertel vorbeikommt, kann sich ja selbst davon ein Bild machen.

Weihnachtslied-Check: Gute neue Mär

Für Sie nachgeschlagen … #1

„Vom Himmel hoch, da komm ich her.
Ich bring’ euch gute neue Mär,
Der guten Mär bring ich so viel,
Davon ich singn und sagen will.“
(Text: Martin Luther)

„Vom Himmel hoch, da komm ich her“ ist eines meiner liebsten Weihnachtslieder. Der Text stammt aus dem 16. Jahrhundert, deshalb sind uns manche der darin vorkommenden Begriffe inzwischen nicht mehr (so) vertraut.

Was heißt denn eigentlich Mär? Spontan fällt mir das Wort Märchen ein, das ist eine Geschichte, die erzählt wird. Nach Duden ist die Herkunft von Mär aus dem althochdeutschen Verb māren abgeleitet, das „verkünden, rühmen“ bedeutet. Mit einer Mär wird also etwas verkündet oder jemand gerühmt.

Heute würde man vielleicht eher sagen: „Ich bring’ euch gute Neuigkeiten Geschichten“ oder „Ich bring’ euch gute neue Storys“.

Edit: Märchen ist eine Verkleinerungsform des althochdeutschen Wortes „mari“, das Nachricht, Erzählung oder Gerücht bedeuten kann. Märchen bezog sich in der Bedeutung schon früh auf etwas Erfundenes, „im Gegensatz zur Mär, die lange Zeit Fakt und Fiktion bezeichnen konnte.“ (Entdeckt im Sprachlog-Beitrag vom 22.12.2016)

Heißa und juche, mein erster Gastbeitrag: Aufgaben einer Lektorin

In schöner Tradition beschenken sich Bloggerinnen aus dem Netzwerk wortstarker Frauen jedes Jahr zur Weihnachtszeit gegenseitig mit Blogbeiträgen. Und in diesem Jahr bin ich selbst zum ersten Mal beim Blogwichteln dabei! Ich hatte das Vergnügen, für den Blog der Journalistin und Autorin Andrea Behnke einen Beitrag über die Aufgaben einer Lektorin zu schreiben.

Aktualisierung vom 11.01.2016:
Der/das Blog von Andrea Behnke ist zwischenzeitlich nicht mehr online. Meinen ursprünglichen Gastbeitrag kann man jetzt hier nachlesen.